UPDATE 20061105: Mehr Speed, duch -kernel-kqemu
Ja, manchmal vermisst man doch das ein oder andere Windows-Programm unter FreeBSD. Abhilfe gegen dieses Verlangen kann manchmal mit “wine” gestillt werden. Aber leider nur manchmal. Dreamweaver MX z.B. mag gar nich unter “wine” laufen. Also muss ne Alternative her. Die heisst, wenn man viel Geld hat VMWARE oder wenn nich QEMU.
Ich hab kein Geld, also QEMU:
Natürlich sollte der Ports-Baum auf dem aktuellen Stand der Dinge sein!
Um auch das letzte Quentchen Geschwindigkeit mit dem Emulator zu erreichen, dies in die /etc/make.conf eintragen:
# kqemu accelerator kernel module
WITH_KQEMU=yes
Dies kann mittlerweile durch ein make config in /usr/ports/emulators/qemu/ bequem selektiert werden.
Denne ab in die Ports:
#> cd /usr/ports/emulators/qemu/
#> make install clean
Warten und wenn fertig das in die /boot/loader.conf eintragen:
kqemu_load="YES"
Danach das Kernelmodul laden. (Kein Bock auf reboot)
#> kldload /boot/kernel/kqemu.ko
Fertig, und nu?
Ich arbeite gern mit WindowsXP und das wird nu instelliert.
Als erstes ein Festplattenimage erzeugen (2GB gross):
#> qemu-img create xpimage.img 2G
Nun kann Windows installiert werden. Einfach die CD einlegen.
Wir emulieren einen normalen i386 PC mit 256mb Hauptspeicher, keinem Sound und booten von CD (bei mir /dev/acd0)
#> qemu -kernel-kqemu -hda xpimage.img -cdrom /dev/acd0 -boot d -m 256 -k de -localtime
Jetzt wie gewohnt durch den XP-Installer hangeln.
Sobald dieser Fertig ist, kann danach das Windows mit qemu -kernel-kqemu -hda xpimage.img -boot c -m 256 -k de -localtime neu gestartet werden.
Hier ein paar Beweisfotos




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